Scorched – Rezension

Noch schlechter als Frigid?!

Scorched wurde von Jennifer L. Armentrout geschrieben und im Piper Verlag veröffentlicht. Der Young-Adult-Roman liest sich über 300 Seiten und bildet den zweiten Band einer Dilogie. Das Buch kostet als Taschenbuch 9.99€.

Klappentext

Gefühle wie Feuer und Eis 
An den meisten Tagen weiß Andrea nicht, ob sie Tanner näherkommen oder ihm lieber eine verpassen will. Er ist definitiv heiß, aber sie halten es fast nie länger als fünf Minuten in einem raum zusammen aus. Bis jetzt. Der gemeinsame Sommerurlaub in eine Hütte in West Virginia stellt alles auf den Kopf. Plötzlich können die beiden nicht mehr ohne einander. Aber Andrea hat private Probleme, die sie völlig aus der Bahn werfen und ihre Liebe zu Tanner zu zerstören drohen. Wird Tanner dennoch für sie da sein?

Eigene Meinung

Jaaa, die Antwort ist Ja. Tanner wird natürlich für sie da sein. Hach Gott Leute, ich hatte ja wirklich keine großen Erwartungen an dieses Buch, da mir Frigid wirklich nicht gefallen hat. Aber zu meiner Überraschung ist Scorched ein tolles Buch! Und man kann es übrigens auch lesen, ohne vorher Frigid gelesen zu haben, da sie Bücher sich um die jeweils besten Freunde des anderen Paares drehen.

Stell dir vor, da ist immer diese eine typ in der Nähe, mit dem du einfach nicht normal reden kannst. Ständig enden Unterhaltungen in Streitereien und dann sollst du auch noch eine Woche mit ihm und deinen Freunden Urlaub machen?! Hört sich nach der puren Hölle an, aber die Hölle ist heiß…

Darf ich einmal kurz Fragen, wer diese beiden Fremden auf dem Cover sind? Denn eines kann ich euch sagen, die Protagonisten Andrea und Tanner sind es wohl kaum, denn Andrea hat tiefrote Locken und keine glatten blonden Haare…

Inhaltlich ähnelt dieses Buch im groben sehr dem ersten band der Dilogie, Frigid. Allerdings nimmt das ganze schnell seinen eigenen Lauf. Man ist schon seit den ersten Worten direkt mitten in der Geschichte und wenn man Frigid gelesen hat (was nicht unbedingt der Fall sein muss), dann kennt man Andrea und Tanner auch bereits als die besten Freunde von Sydney und Kyler. Alte Freunde sozusagen, von denen man bereits als Nebencharakteren gelesen hat. Ich muss gestehen, dass mich das Buch nur am Anfang und am Ende so wirklich gepackt hat, in der Mitte war irgendwie so eine kleine Pause in der ich mich fast dazu überreden musste, das Buch weiter zu lesen. Allerdings wollte ich das Buch sonst kaum aus der Hand legen! Was mich wirklich überrascht hat, ist das Ende. Es ging nochmal in eine etwas andere, tiefere Richtung und regte irgendwo doch zum Nachdenken an. Ich habe ehrlich nicht mehr damit gerechnet, dass da noch so ein Ende kommt, aber im Nachhinein gehört es dort hin und ist nicht wegzudenken, auch, wenn es nochmal einen etwas anderen Aspekt aufgreift als vorher im Buch.

Der hoffnungsvolle Funke in meiner Brust wurde zu einem Feuer, das ich noch weiter anfachte, weil ich wollte, dass es hell und heiß brannte.

Andrea

Leider war mir Andrea in Frigid gar nicht sympathisch, das hat sich hiermit geändert und sie ist mir wirklich ans Herz gewachsen. Genau wie Tanner. Man muss die beiden einfach lieben, vor allem zusammen. Sonderlich viele Nebencharaktere gibt es auch nicht, und die, die da sind, werden auch nicht sooo viel mit einbezogen, was ich etwas schade finde, aber nicht schwerwiegend.

Das Buch ist aus zwei Sichten geschrieben, der von Tanner und der von Andrea. Ich liebe es immer bei Liebesromanen in die Köpfe beider Protagonisten reingucken zu können, ich finde da geht einem die Geschichte immer nochmal näher. Ich habe von Jennifer L. Armentrout bisher auch nur diese Dilogie gelesen und ihr Schreibstil gefällt mir wirklich gut bisher, aber ich wäre auch enttäuscht, wenn dem nicht so wäre, ich habe schließlich noch das ein oder andere Buch von ihr auf meinem SuB und auch auf meiner Wunschliste.

Mein Herz schlug in einem wilden Trommelwirbel und mein Puls raste. Niemals zuvor hatte ein Kuss solche Gefühle in mir ausgelöst.


Tanner

Fazit

Ein wirklich tolles Buch! Charaktere zum verlieben und am Ende geht das ganze auch nochmal etwas mehr in die Tiefe. Auch im Vergleich zu Frigid ist dieser Band viel besser gelungen aus meiner Sicht. Und nochmal für alle: Ihr müsst Frigid nicht unbedingt gelesen haben. Jennifer L. Armentrout hat hiermit definitiv ein Must-Read geschaffen!

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Wenn du noch weitere Meinungen zu „Scorched“ lesen möchtest, schau auch gerne bei Lovelybooks vorbei!

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