Still Broken – Rezension

Ist diese Liebe wirklich alles wert?

Still Broken wurde von April Dawson geschrieben und erschien 2018 im LYX Verlag. Der Liebesroman liest sich über 302 Seiten und kostet neu als Paperback 10.00€.

Klappentext

Eine Liebe, die alles wert ist …

Als Norah sich am College in den unnahbaren Max verliebt, beginnt die aufregendste Zeit ihres Lebens. Die Gefühle zwischen ihnen sind leidenschaftlich, echt und so völlig anders als alles, was sie zuvor erlebt hat – auch wenn sie alle vor Max gewarnt haben. Je näher sie sich kommen, desto deutlicher spürt Norah allerdings, dass Max etwas vor ihr verbirgt – aber auch, dass ihre Liebe jeden Kampf wert ist, selbst wenn Max‘ Geheimns ihr Leben für immer auf den Kopf stellen könnte …

Eigene Meinung

Ich war wieder mal eines Nachmittags in der Bücherhalle und habe dort diesen kleinen Schatz zum Verkauf gefunden. Tja, lange lag das Buch da wohl nicht, ich habe es direkt gekauft, da ich durch Instagram so viel davon gehört habe! Ein bisschen enttäuscht bin ich aber trotzdem…

Stell dir vor, dein Ex betrügt dich und du willst nun am College wider einen kleinen Neustart was Jungs angeht wagen. Du lernst bereits auf einer Party ganz flüchtig einen Bad Boy kennen, wie man nur in Büchern von liest, mit Augen, die grüner scheinen, als jeder Saphir es zu sein wagt, dann stellt sich heraus, dass ihr euch demnächst wohl öfter über den Weg laufen werdet …

Zu dem Cover kann ich an dieser Stelle nicht viel sagen, es ist wuuunderschön. Es hat zwar – bis auf den Titel – nichts mit dem Inhalt zu tun, aber das muss ja auch nicht sein.

Ich habe schon recht viel erwartet muss ich sagen. Dass mich dann so eine recht typische und Klischeehafte Geschichte erwartet, war auch abzusehen, allerdings ist diese im Vergleich zu den anderen 2018 erschienenen Bücher etwas anders. Ob positiv oder negativ entscheidet dabei aber eher jeder für sich selbst, aber ich finde das hier unteranderem auch viel zu viel drinnen ist. Wie ein Überfluss an Ideen, die alle in einem Buch Platz haben sollten. Es war teilweise auch etwas aufgesetzt, ich konnte manchmal einfach nicht verstehen, warum die Liebe der beiden denn nun so außergewöhnlich stark sein soll, das hielt bis zum Ende des Buches an, was ich wirklich schade finde, da Norah und Max eigentlich zwei wirklich tolle Charaktere sind, aber dazu gleich mehr. Ich konnte der Autorin diese Liebe sozusagen nicht abkaufen, nicht glauben. Sie war für mich zu weit weg und wurde mir leider nicht nahe genug gebracht, obwohl ich mir das doch sehr gewünscht hätte. Ich weiß nicht, wie es anderen ging, die dieses Buch gelesen haben, aber ich finde, dass es wirklich viele Stellen gibt, wo man eigentlich in Tränen ausbrechen sollte. Es sind teilweise echt krasse Szenen, die man selbst so niemandem wünscht, aber geweint habe ich leider kein einziges mal, obwohl ich das Buch doch schon echt intensiv gelesen habe.

„Du veränderst mein Leben, Max.“ flüsterte ich und fühlte mich plötzlich verwundbar. Max überwand den Abstand zwischen uns, nahm mein Gesicht liebevoll in seine Hände und sagte „Und du rettest meins.“

So kommen wir nun aber zu den Charakteren. Norah war mir vor allem Anfangs sehr sympathisch, mit der Zeit wirkte sie auf mich aber irgendwie „zu stark“ (emotional) ich konnte einfach nicht glauben, dass sie so scheinbar leichtfertig mit all den Ereignissen umgeht. Max hingegen, ein typischer Badboy, war direkt in meinem Herzen, auch am Ende. Ich konnte seine Handlungen, Entscheidungen und gar jedes Wort von ihm nachvollziehen, auch wenn er Dinge getan hat, für die es ihn zu vergessen lohnt … Ebenfalls sympathisch waren mir hier die Nebencharaktere, jedenfalls die „“freundlichen“. Aber auch die „bösen“ waren gut ausgearbeitet und kamen glaubwürdig rüber.

Wie schon erwähnt konnte ich der Autorin das ein oder andere nicht abkaufen. Ich denke das liegt vielmehr an der Tatsache, dass jeder so etwas aus einem anderen Blickwinkel sieht, aber irgendwie hängt es dann doch auch mit dem Schreibstil zusammen. Ich habe das Buch immer wieder gerne in die Hand genommen und aufgeschlagen, weil ich neugierig war, wie es weiter geht, aber wenn mir das ein oder andere vielleicht etwas näher gebracht worden wäre, dann wäre das Buch im gesamten sicherlich auch besser, aus meiner Sicht. Ich werde in Zukunft sicher noch das ein oder andere Buch von April Dawson lesen, da die Handlung ihrer Bücher bei jedem einzelnen interessant klingt.

Für all jene, die für ihre Liebe kämpfen

Fazit

Die Idee ist eher klischeehaft und unspektakulär, allerdings habe ich nichts gegen klischeehafte Liebesgeschichten. Das Buch ist vielleicht ein bisschen zu vollgestopft, was den Inhalt und die verschiedenen Handlungsstränge angeht, aber die Nebencharaktere so wie der männliche Protagonist sind toll ausgearbeitet. Mir gefällt die Idee an sich, auch wenn sie vielleicht schon fast Tod geschrieben wurde. Leider ging mir das Buch an vielen Stellen nicht so nahe wie erhofft, aber im gesamten gesehen ist es ein ordinäres Buch, das man ruhig mal lesen kann.

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Wenn du noch andere Meinungen zu Still Broken lesen möchtest, kannst du gerne auch bei Lovelybooks vorbeischauen!

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